Robinhood 9 Jahre Erfahrung

Gue­ril­la Mar­ke­ting für den Bör­sen­gang? und dies zu Las­ten der Kunden?

Verstöße gegen HandelsregelnRobinhood strebt Vergleich mit Behörden an

Nicht erst seit den Kurs­ka­prio­len bei Game­s­top steht Robin­hood in der Kri­tik. Dem Online-Bro­ker wer­den zahl­rei­che Ver­stö­ße gegen Han­dels­vor­schrif­ten zur Last gelegt. Vor­wür­fe eini­ger US-Behör­den will das Unter­neh­men nun per Ver­gleich aus der Welt schaffen.

Der durch die jüngs­ten Tur­bu­len­zen an der US-Bör­se in die Kri­tik gera­te­ne Wert­pa­pier-Bro­ker Robin­hood ver­han­delt wegen ver­schie­de­ner frü­he­rer Regel­ver­stö­ße mit US-Auf­se­hern über einen Ver­gleich. Robin­hood rech­net laut einer Mit­tei­lung mit Kos­ten von min­des­tens 26,6 Mil­lio­nen Dol­lar, rund 22 Mio. Euro. Es geht um mög­li­che Ver­let­zun­gen von Vor­schrif­ten beim Han­del mit Akti­en­op­tio­nen und Aus­fäl­le der Robin­hood-App im März 2020. 

Die Sum­me bezieht sich auf Ver­hand­lun­gen mit der Finanz­auf­sicht Fin­ra, doch auch ande­re US-Behör­den haben Robin­hood auf dem Kie­ker. Im Jah­res­be­richt führt der Kon­zern Ermitt­lun­gen der Bör­sen­auf­sicht SEC sowie der Gene­ral­staats­an­walt­schaft und der Finanz­auf­sicht in New York auf, die einen Hacker­an­griff auf Nut­zer­da­ten betref­fen. In Mas­sa­chu­setts wer­fen Auf­se­her Robin­hood vor, etwa durch unlau­te­res Mar­ke­ting Finanz­markt­ge­set­ze in dem Bun­des­staat ver­letzt zu haben. 

Sammelklagen von Nutzern

Ohne­hin hat das Unter­neh­men jede Men­ge recht­li­chen Ärger. So lau­fen auch Sam­mel­kla­gen von Nut­zern, die sich wegen tech­ni­scher Pan­nen am Wert­pa­pier­han­del gehin­dert sahen oder dem Bro­ker Feh­ler bei der Order­aus­füh­rung vor­wer­fen. Dar­über hin­aus klag­ten rund 2000 Kun­den, deren Kon­ten angeb­lich beim Hacker­an­griff geka­pert wur­den. Wei­te­re Sam­mel­kla­gen gegen Robin­hood dre­hen sich etwa um Ver­let­zun­gen treu­hän­de­ri­scher Ver­trags­pflich­ten zum Nach­teil von Nutzern. 

Zudem gibt es einen bri­san­ten Rechts­streit mit der Fami­lie eines Kun­den, der sich im Juni 2020 im Alter von 20 Jah­ren in der — fal­schen — Annah­me das Leben genom­men hat­te, dass er enor­me Ver­lus­te beim Han­del mit Akti­en­op­tio­nen erlit­ten habe. All die­se Fäl­le sind unab­hän­gig von den jüngs­ten Kon­tro­ver­sen um Han­dels­be­schrän­kun­gen bei heiß­ge­lau­fe­nen Akti­en eini­ger US-Fir­men wie des Video­spiel­händ­lers Game­s­top, die bereits zu neu­en Ermitt­lun­gen und Sam­mel­kla­gen führten.

Quel­le: ntv.de, jpe/dpa

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