Nicht einsteigen, außer…Bill Gates warnt vor Bitcoin-Tücken

Kryp­to­wäh­run­gen haben es nicht nur Tes­la-Chef Musk ange­tan. Auch immer mehr Klein­an­le­ger inves­tie­ren trotz teils gro­ßer Kurs­schwan­kun­gen. Für Neu­lin­ge, die vom aktu­el­len Bit­coin-Rausch pro­fi­tie­ren wol­len, hat Micro­soft-Grün­der Gates einen Tip: Fin­ger weg, soll­te man weni­ger Geld als Musk haben.

Der Chef des E‑Au­to-Bau­ers Tes­la, Elon Musk, hat offen­kun­dig eine Schwä­che für Kryp­to­wäh­run­gen. Er hat­te in den ver­gan­ge­nen Wochen eini­gen Inter­net-Wäh­run­gen mit posi­ti­ven Tweets Auf­trieb gege­ben. Beson­ders die Ral­ly des Bit­coin-Kur­ses hat danach noch ein­mal rich­tig Fahrt auf­ge­nom­men, als Tes­la bekannt gab, 1,5 Mil­li­ar­den in Bit­coin inves­tiert zu haben. Wäh­rend eini­ge Ana­lys­ten noch wei­te­res Auf­wärts­po­ten­ti­al sehen, war­nen Kri­ti­ker vor den Risi­ken der hoch­vo­la­ti­len digi­ta­len Wäh­run­gen. So auch Micro­soft-Grün­der Bill Gates. 

Bitcoin

Wenn man nicht die reichs­te Per­son der Welt ist, soll­te man kei­ne Bit­coin kau­fen, rät Gates im Gespräch mit Bloom­berg Tele­vi­si­on. “Elon hat ton­nen­wei­se Geld und ist sehr raf­fi­niert. Ich mache mir kei­ne Sor­gen dar­um, dass sei­ne Bit­coins auf und ab gehen.” Er gehe aber davon aus, dass inzwi­schen auch Men­schen auf den Hype auf­sprin­gen, die viel­leicht nicht so viel Geld zur Ver­fü­gung hät­ten, wie der Tes­la-Chef. “Mein all­ge­mei­ner Tip wäre: Wenn Sie weni­ger Geld als Elon haben, soll­ten sie wahr­schein­lich auf­pas­sen”, sagt Gates. Für den Micro­soft-Grün­der sind Bit­coins schlicht nichts, in das der nor­ma­le Bür­ger ein­stei­gen soll­te. Außer­dem sei das Mining der Mün­zen schlecht für die Umwelt, weil es eine Men­ge Ener­gie benötige.

Musk ver­fügt laut dem Bloom­berg Bil­lion­aires Index über ein Ver­mö­gen von 189,6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar und ent­thron­te in dem Ran­king erst Anfang des Jah­res den Chef des Online-Rie­sen Ama­zon, Jeff Bezos, der seit 2017 als reichs­ter Mensch der Welt galt. Dem 49-jäh­ri­gen Unter­neh­mer gehö­ren 18 Pro­zent der Antei­le von Tes­la. Der Auf­schwung der Aktie trug ent­schei­dend zu sei­nem neu­en Titel bei.

Ähn­lich kri­tisch wie Gates hat sich zuletzt auch der Vize­chef von Star-Anle­ger War­ren Buf­fets Invest­ment­ge­sell­schaft Berkshire Hat­ha­way, Char­lie Mun­ger, geäu­ßert. Bei der Haupt­ver­samm­lung des US-Medi­en­kon­zerns Dai­ly Jour­nal Cor­po­ra­ti­on sag­te Mun­ger: “Ich den­ke nicht, dass Bit­coin sich als Tausch­me­di­um für die Welt eta­blie­ren wird.” Die Kryp­to­wäh­rung sei dafür zu vola­til, und er wis­se nicht, wel­che Kurs­ral­ly er schlim­mer fin­de, die von Tes­la oder die des Bit­coins. Der Bit­coin tau­ge schon wegen sei­ner star­ken Kurs­schwan­kun­gen nicht als Zahlungsmittel.

Quel­le: ntv.de, jki

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